Spiritualität und Quantenpsychologie

Spiritualität und Quantenpsychologie Die immer fortwährende Frage der Quantenphysik ist von großer Faszination geprägt: Woher kommt das physikalische Lichtteilchen vor dem physikalischen Lichtteilchen bzw. welche Quantendimen- sion kommt nach der Quantendimension?



Die Lichtwellen Thematik und die Verknüpfung mit der Frage, woher wir bzw. die Resonanz und die Ressourcen unseres Lebens kommen, macht die Quantenphysik zu einer vorstellungssprengenden Wissenschaft. Sie ist auf der Suche nach dem „Anfang“ aller Teile und weiß im Grunde, dass es wahrscheinlich keinen Anfang der Quantenteilchen oder der Urteilchen geben wird. ABER: Die Quantenphysik hat den Anspruch, den Kern zu finden. Sie ist eine Wissenschaft, die permanent „über den Tellerrand“ herausschaut und somit die Menschen an den Rande des Verstehens bringt. Die Quantenphysiker sind sich einig, dass dies mit Gott zu tun hat.


Spiritualität und Quantenpsychologie


Menschen können nicht katalogisiert werden; Der Mensch katalogisiert sich eher selbst und stützt sich, aus Angst und Unsicherheit oder Nichtwissen, auf Konzepte oder Paradigmen. Auch Religionen stellen Paradigmen dar und versuchen dem Menschen zu erklären, woran er sich wenden kann, wenn etwas in seinem Leben nicht gelingt. Oder die Religion bietet generellen „Halt“ und allgemeine Orientierung durch Einhaltung und Befolgung bestimmter Regeln und Konzepte. Diese Paradigmen sind Rahmen, ein „abgesteckter“ Bereich, in welchen sich der Mensch entweder als Guter entpuppen oder als schlechter aus der Art fallen kann. Es ist nicht vorgesehen, die unterschiedlichen Bedürfnisse des einzelnen Individuum zu erfüllen oder auf eigene Lebensgemäßheit zu bestehen. Paradigmen halten, durch ihre offensichtliche Begrenzung, oft hin und / oder stellen den Menschen ruhig.


Spiritualität und Quantenpsychologie

Ein Mann lebt stark orientiert an der Lehre der katholischen Kirche und der Bibel. Hier findet er Trost, Kraft, Stärke und Richtung, besonders für sein Beziehungs und Familienleben. An sich ist er jedoch unglücklich, fühlt sich von seiner Frau ungeliebt und weiß, dass er an Ihrer Seite nicht die Liebe und Erfüllung, nach der er sich sehnt und die er braucht, finden kann. Sie tut ihm auf vielen Ebenen nicht gut. So wendet sich dieser Mann an Gott, betet darum, dass es in der Ehe besser wird, verzeiht seiner Frau (dort wo er ihr besser nicht verzeihen sollte; aber verzeihen ist gut, sagt die Kirche, auch wenn es unpassend ist) und er schluckt den, durch seine Frau ausgelösten Mangel und die Verletzungen, herunter. Eine Trennung oder Scheidung wäre undenkbar, weil nach den Regeln der Kirche „bleibt man zusammen bis zum Schluss“. Das ist in vielen Augen Spiritualität.



Eine alleinstehende Frau sucht einen Partner. Sie geht zum Hellseher. Sie sucht schon lange nach einem Mann, meditiert regelmäßig, zieht täglich eine Engelkarte, praktiziert Rituale aller Art und unternimmt auch sonstige Dinge, die Ihr einen Hoffnungsschimmer geben.

Spiritualität und Quantenpsychologie Doch auch wenn die Karten den Herzensmann mehrfach versprochen haben – es geschieht nichts. Die Frau geht zu einem anderen Hellseher, vollzieht neue, „bessere“ Rituale. Auch das ist in vielerlei Augen gelebte Spiritualität.

Diese Form der Spiritualität hat aus meiner Sicht nichts mit Klarheit, Selbstbestimmung, Selbstliebe und Selbstverantwortung zu tun. Nichts mit Selbstkonfrontation und Lösungsfindung aus Eigenmacht, die zu Lebensstimmigkeit und Unabhängigkeit führt und Vorbildcharakter für unsere Kinder oder nachfolgende Generationen hat.

Spiritualität und Quantenpsychologie Die Spiritualität, die ich meine, ist die Spiritualität der Rahmenlosigkeit. Da überprüft man zuerst, ob man sich in Selbstglauben übt. Man gibt seine Probleme, um sie lösen zu lassen, sie auszuhalten oder sie abzusitzen, nicht an ein Paradigma oder andere Menschen ab.

Spiritualität bedeutet auch, über den Tellerrand der eigenen Wahrnehmung und Situation hinauszuschauen und sich somit stimmig in der eigenen Lebenskompetenz zu überprüfen, zu erweitern, zu sichern und zu entwickeln. Das ist die Voraussetzung zur Lebensgestaltung und ebenso der Beginn, Mangel ablegen zu können - sei es Kompetenzmangel, der Mangel erfüllt zu sein oder der Mangel an Leidenschaft, Liebe, Tatkraft oder Kreativität.

Es geht um den Mut, die rosarote Brille auszuziehen, einen Augenblick nichts zu wissen, aber dann langsam zu erkennen: Es geht um das Wissen „über mich selbst“: Es geht um meine Selbsterkenntnis, die die Basis schafft, mein Leben dankbar in die eigene Hand nehmen zu können.

Es geht um die Freiheit, sich als Individuum zu begreifen - unabhängig von irgendeiner Orientierung. Es geht darum, die eigene Kraft zu mobilisieren und zu erkennen: „Ich bin keine Ansammlung von Ängsten, Zweifeln, Minderwertigkeiten, Schicksalsschlägen, Abhängigkeit oder Feigheit und Unterwerfungen. Ich bin potenziell, wie ich es mir aufgrund meiner Herkunft nicht vorstellen kann, Gottes Kern!“

Es geht um die Selbsteroberung. Denn unser rahmenloser Gott hat uns keine Vorstellung mitgegeben, wie wir als Mensch und Individuum zu sein haben. Er hat uns den freien Willen mitgegeben und die allumfassende Präsenz der Liebe und des Mitgefühls. Aus diesen beiden Teilen können wir etwas in unserem Leben, unseren Beziehungen und Familien entwickeln.

Der rahmenlose Gott, der Ursprung oder die Schöpferkraft, hat jedem Menschen eine rahmenlose Intention mitgegeben:


Spiritualität und Quantenpsychologie Sei Wahrheit und Liebe. Sei es auf Deine eigene Weise, aber sei es authentisch und klar, dann spiegelst Du den rahmenlosen Gott. Der, der nicht bewertet, entwertet, abspricht oder dogmatisiert. Der, der andere Menschen annimmt, wie sie sind und den Unterschied zwischen Selbst- bezogenheit und Egoismus kennt. Spüre und lebe Dein Herzblut in der Liebe. Dann bist Du in Deiner Kraft.

Die Quantenpsychologie – wie ich sie meine – möchte „rahmenloses“ psychologisches Verstehen und „Kern Begreifen“ praktizieren. Mithilfe der Quantenpsychologie kann der Mensch seine ureigene Form erobern, entwickeln und sinnvoll ausleben.

Der eigenen Dimension einen Platz zu geben und diese zu leben ist das Ziel, gerade weil es um andere Menschen geht:

Liebe Deinen Nächsten wie Dich Selbst. (Jesus)

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