Die Quantenphysik befasst sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen. Durch verschiedene Experimente und mit Benennung der Quantenmechanik wurde die Lichtgeschwindigkeit eines Teilchens, des freien Photon, erwiesen. Photonen existieren überall und sind für die Dynamisierungsprozesse unser Zellen verantwortlich. Jedes Photon hat ein Zwillingsphoton, das sogenannte „zweite Teilchen“. Der französische Physiker Alan Aspect studierte Anfang der achtziger Jahre das Verhalten von Photonen. Seine umfangreichen Studien, bekannt unter dem Begriff „Quantenkorrelation“ oder „Verschränkung“, kamen zu einem entscheidenden Ergebnis: Teilchenpaare beeinflussen sich unmittelbar gegenseitig über jede mögliche Distanz.
Vereinfacht erläutert hatten seine Experimente folgenden Ablauf: Ein Photon wurde geteilt in die Zwillingsphotonen (A) und (B). Beide Teile wurden in hoher Geschwindigkeit in unterschiedliche Richtungen geschickt. Nach einer Weile wurde das Zwillingsphoton (A) beeinflusst. Diese Beeinflussung war schon im selben Moment bei Zwillingsphoton (B) festzustellen. Auch im Umkehrschluss wurde deutlich, veränderte oder bewegte man (B), fand man (A) ebenso verändert und bewegt vor.
Das „Ergebnis“ war immer identisch, trotz größter Entfernung der Teilchen
und ohne eine „mögliche“ Form der „Kommunikation“. Die Lichtgeschwindigkeit
fiel hier als „Kommunikationsmittel“ weg, da die Veränderung des Zwillingsphoton,
mit quasi „Überlichtgeschwindigkeit“, von statten ging.Mittlerweile wurde gezeigt, dass die Korrelation bzw. Verschränkung von Anfang an da ist und nicht von einem Messort zum anderen übertragen werden muss – vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass der Zustand oder die Aussagen der Zwillingshälften, auch über größte Entfernungen, bei Beeinflussung immer absolute Synchronizität aufwiesen. Das macht die Quantenmechanik zu einer nicht lokalen Wissenschaft.
Brechen wir diese quantenphysikalischen Erkenntnisse auf unsere menschliche „Realität“ herunter, können wir davon ausgehen, dass jeder Mensch ein Zwillingsphoton hat. Unser materialisierter Körper gilt als ein Zwillingsphoton und unser dematerialisierten Geist als der andere Zwillingsphoton. Der Geist hat die Möglichkeit sich jederzeit durch Vorstellungskraft, Gedanken, Emotionen und innere Bilder an einem anderen Punkt wieder zu finden.
Der erste Schritt meiner quanten- psychologischen Arbeit vollzieht sich
nun darin, dass ich die Existenz der Zwillingsphotonen anerkenne, sie
mir bewusst mache und sich auch der Klient dieser Bewusstmachung anschließt.
Im Moment des gegenseitigen Bewusstseins über die Zwillingsphotonen ist
es mir möglich, in die dematerialisierte / unbewusste Zwillingsphotone
des Klienten „zu treten“. Ich erfahre das zweite existierende spiegelhafte
Bewusstsein des Klienten (welches sein Unterbewusstsein freisetzt) und
kann somit in seine Gefühls- und Lebensrealität eintauchen. Dies gilt auch
dann, wenn der Klient die unbewusste Dynamik und Verwicklung mit einem
anderen Menschen (z. B. Vater oder Mutter, Kind oder Partner) klären möchte.
In diesem Fall bin ich in der Lage, mich auch ohne persönliche Anwesenheit
der zu klärenden Person, mit deren Zwillingsphontone zu identifizieren
und entsprechende Zusammenhänge zu analysieren.Im Bewusstsein der Zwillingsphotone des Klienten spiegeln sich die Dinge wider, die für ihn emotional, geistig und auch körperlich relevant und von primärer Bedeutung sind. Über die Zwillingsphotone habe ich die Möglichkeit, dies alles zu empfinden und somit alle Inhalte, sprachlich und emotional auszudrücken.
Der Klient erlebt, dass ich seine bewusste aber auch unbewusste Wirklichkeit zum Ausdruck bringe. Indem der Klient diese Wiedergabe bejaht, gelangt er in einen Veränderungsprozess, wenn er dies will, der sich auf den Zusammenhang seiner Wirklichkeit auswirkt.
Das bedeutet, die Zwillingsphotone ist der Anfang der zentralen Veränderung des festen Teilchens und gleichzeitig Initiator, Körper, Geist und Seele, durch die Benennung der Wirklichkeit über die Zwillingsphotone einzuleiten. Im Rahmen dieser Erkenntnis und dieser Einsichten verändert sich der Klient mithilfe seiner eigenen Zwillingsphotone.
Auch wenn es Dinge sind, die sich zunächst unbequem anhören oder als nicht zu bewältigend empfunden werden, kommt der Klient durch die Erkenntnisse in eine Bewegung, die ihn in eine neue Motivation, Erleichterung und Freiheit bringen.
Die Synchronizität der Quantenpsychologie mit der Quantenphysik ist die Synchronizität des Kerns, der Schnelligkeit und der Dynamik, ausserhalb unserer Vorstellungen.
